Oralchirugie

In der Zahnmedizin sind chirurgische Eingriffe in verschiedenen Bereichen notwendig. Dazu gehören die Entfernung von Weisheitszähnen, der Knochenaufbau im Rahmen der Implantologie und der Wiederaufbau von Zahnfleisch in der Mukogingivalchirurgie. In unserer Zahnarztpraxis in Luzern führen wir diese Eingriffe präzise und schonend durch.

Alle chirurgischen Behandlungen können auf Wunsch auch unter Lachgassedierung oder Vollnarkose erfolgen, um Ihnen maximalen Komfort zu bieten.

Chirurgie

Manche Zahnentfernungen sind anspruchsvoller als andere, insbesondere wenn Zähne stark zerstört, tief im Knochen verankert oder in einer ungünstigen Position liegen. In solchen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, um den Zahn sicher zu entfernen. In unserer Zahnarztpraxis in Luzern setzen wir modernste Technik und schonende Methoden ein, um Ihre Zahngesundheit zu erhalten und eine schnelle Heilung zu unterstützen.

Ihre Vorteile in unserer Zahnarztpraxis in Luzern:

Moderne und schonende  chirurgische Verfahren
 

Schmerzfreie Behandlung durch effektive Anästhesiemethoden

Individuelle Betreuung, Optimale Behandlungsplanung auch für Angstpatienten

Geringes Risiko für Komplikationen durch präzise Planung, Nachkontrolle und Nachsorge

Häufige Fragen (Q&A) zu Chirurgie in Luzern

  • Vor dem Eingriff sollten Sie ausreichend essen und trinken, sofern keine Vollnarkose geplant ist.
  • Informieren Sie Ihren Zahnarzt über eingenommene Medikamente, Allergien oder Vorerkrankungen.
  • Tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie eine Begleitperson mit, falls eine Sedierung oder Vollnarkose erfolgt.

Regelmässige Zahnarztbesuche und frühzeitige Behandlungen helfen, komplizierte Zahnprobleme zu vermeiden. Alternativen wie Wurzelkanaltherapien oder andere zahnerhaltende Massnahmen können in manchen Fällen eine Extraktion verhindern.

Unsere Zahnarztpraxis in Luzern bietet verschiedene Beruhigungsmethoden wie Lachgas, Sedierung oder Vollnarkose, um Ihnen eine entspannte Behandlung zu ermöglichen. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und Anliegen.

Nach einer einfachen Zahnentfernung können die meisten Patienten am nächsten Tag wieder arbeiten. Bei komplexeren Eingriffen empfehlen wir jedoch, ein bis zwei Tage zu ruhen, um die Heilung zu fördern.

Ein Kontrolltermin nach etwa einer Woche wird empfohlen, um den Heilungsprozess zu überprüfen und gegebenenfalls Fäden zu entfernen.

Leichte Schmerzen sind normal und können mit rezeptfreien Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gelindert werden. Sollten starke oder anhaltende Beschwerden auftreten, vereinbaren Sie bitte einen Kontrolltermin.

Die oberflächliche Heilung der Wunde dauert etwa 1 bis 2 Wochen. Der Kieferknochen benötigt jedoch mehrere Monate, um sich vollständig zu regenerieren.

In den ersten 48 Stunden nach dem Eingriff sollten Sie sportliche Aktivitäten vermeiden, um Blutungen und Schwellungen vorzubeugen. Danach können Sie leichte Bewegung langsam wieder aufnehmen.

Weisheitszahnentfernung

Weisheitszähne werden in der Regel dann entfernt, wenn sie bereits Probleme verursachen oder absehbar ist, dass sie in Zukunft Schwierigkeiten machen könnten – insbesondere dann, wenn sie retiniert, teilretiniert oder aufgrund von Platzmangel nicht korrekt durchbrechen können.

Zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr wird häufig ein Panoramaröntgenbild (OPT) angefertigt, um die Lage der Weisheitszähne zu beurteilen.

Typische Gründe für eine Entfernung sind:

  • Wenn im Kiefer nicht genug Platz vorhanden ist, können die Weisheitszähne schief wachsen und benachbarte Zähne nicht nur beeinträchtigen sondern resorbieren.
  • Retinierte oder teilweise durchgebrochene Weisheitszähne können zu Entzündungen oder Infektionen führen.
  • Starke Karies an (teilweise) durchgebrochenen Weisheitszähnen lässt sich nicht immer vollständig behandeln.
  • Um retinierte Weisheitszähne können sich Zysten bilden.

Die Entfernung der Weisheitszähne erfolgt in unserer Zahnarztpraxis in Luzern durch erfahrene Zahnärzten. Bei ausgeprägter Angst vor zahnärztlichen Eingriffen bieten wir auch eine Behandlung mit Lachgassedierung oder Vollnarkose an.

Ablauf der Weisheitszahnentfernung

Diagnose und Planung:

  • Ein Panoramaröntgenbild (OPT) ermöglicht eine genaue Analyse der Weisheitszähne.
  • Wir besprechen gemeinsam, ob und wann eine Entfernung ratsam ist.

Behandlung:

  • Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung.
  • Auf Wunsch kann eine Sedierung mit Lachgas oder eine Vollnarkose angeboten werden.
  • Die Weisheitszähne werden minimalinvasiv entfernt, um Gewebe und Knochen zu schonen.

Nachsorge:

  • Nach der Operation erhalten Sie detaillierte Anweisungen zur Wundpflege für eine optimale Heilung.
  • Regelmässige Kontrolltermine stellen sicher, dass keine Komplikationen auftreten.

Ihre Vorteile in unserer Zahnarztpraxis in Luzern:

Moderne Technologie für präzise Diagnostik und Behandlung

Schonende Entfernung mit minimalem Trauma
 

Individuelle Betreuung bei Angstpatienten
 

Umfassende Nachsorge für eine problemlose Heilung

Häufige Fragen (Q&A) zur Weisheitszahnentfernung in Luzern

Die Behandlung erfolgt unter Betäubung und ist daher schmerzfrei. Nach dem Eingriff können leichte Beschwerden auftreten, die mit Schmerzmitteln gut kontrollierbar sind.

Die Wunde verheilt in etwa 1 bis 2 Wochen, die vollständige Verknöcherung des Kieferknochens kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

  • Körperliche Anstrengung und Rauchen in den ersten Tagen vermeiden.
  • Die Wange kühlen, um Schwellungen zu reduzieren.
  • Heisse, scharfe oder feste Speisen für einige Tage meiden.
  • vorsichtige Zahnreinigung, kein festes Spülen
  • Weiche Kost wird empfohlen

Ja, oft ist eine Entfernung aller Weisheitszähne in einer Sitzung sinnvoll, insbesondere bei einer Behandlung unter Vollnarkose. Kann aber auch pro Seite gemacht werden.

Antibiotika werden nur verordnet, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht oder bereits eine Entzündung vorliegt.

Zystektomien

Auch im Kieferknochen oder an den Zähnen können sich Zysten bilden, die operativ entfernt werden müssen. Diese sind in der Regel gutartig, können aber durch Entzündungen, retinierte Zähne oder angeborene Fehlbildungen entstehen. Je nach Grösse und Lage kann die Zystektomie direkt in unserer Zahnarztpraxis durchgeführt werden.

Häufige Ursachen für Zystenbildung:

  • Chronische Entzündungen – Unbehandelte Karies oder Parodontitis können zur Zystenbildung führen.
  • Verlagerte oder retinierte Zähne – Zähne, die nicht richtig durchbrechen, begünstigen die Entstehung von Zysten.
  • Angeborene Anomalien – Bestimmte Zysten können bereits während der Entwicklung entstehen.

Moderne Diagnose und schonende Behandlung

In unserer Praxis setzen wir auf moderne bildgebende Verfahren wie 3D-Röntgen (DVT), um Zysten präzise zu diagnostizieren. Bei Bedarf wird eine Zystektomie durchgeführt – ein minimalinvasiver Eingriff zur Entfernung der Zyste. Dabei wird das umliegende Gewebe sorgfältig gereinigt, um das Risiko einer erneuten Zystenbildung zu minimieren.

Erweiterte Fragen (Q&A) zu Zystektomien in Luzern

Wird eine Zyste nicht entfernt, kann sie weiterwachsen, den Kieferknochen verdrängen und diesen allmählich auflösen – in schweren Fällen führt das zu Infektionen, Zahnlockerungen oder sogar Knochenschwund.

Manche Zysten bleiben klein und verursachen kaum Beschwerden, während andere über Monate oder Jahre hinweg stark wachsen und den Kieferknochen beeinträchtigen.

Nein, Kieferzysten bilden sich in der Regel nicht von selbst zurück. Eine Entfernung ist erforderlich, um Komplikationen zu vermeiden.

  • Druckgefühl oder Schwellung im Kiefer
  • Veränderungen an benachbarten Zähnen (z. B. Lockerungen)
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln
  • Schmerzen beim Kauen

  • Radikuläre Zysten – entstehen durch chronische Entzündungen an der Wurzelspitze eines Zahns.
  • Follikuläre Zysten – bilden sich um retinierte oder verlagerte Zähne, z. B. Weisheitszähne.

  • Lokale Betäubung oder Sedierung sorgt für eine schmerzfreie Behandlung.
  • Die Zyste wird vollständig entfernt, um ein erneutes Wachstum zu verhindern.
  • Falls erforderlich, wird der Kieferknochen mit Knochenersatzmaterial stabilisiert.

Ja, insbesondere wenn es sich um angeborene Zysten oder um solche handelt, die durch verlagerte Zähne verursacht werden.

Die Schleimhaut heilt in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Die vollständige Regeneration des Kieferknochens kann jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Ja, nach der vollständigen Heilung kann eine Implantation durchgeführt werden. Falls notwendig, kann ein Knochenaufbau den Kieferknochen auf die Implantation vorbereiten.

Regelmässige Zahnarztbesuche und eine gründliche Mundhygiene reduzieren das Risiko. Auch das frühzeitige Entfernen verlagerter Zähne kann helfen.

Nur in seltenen Fällen, wenn die Zyste stark mit den umliegenden Zähnen verwachsen ist. Unser Ziel ist stets der Zahnerhalt.

Ja, die meisten Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. In komplexen Fällen wird die Behandlung individuell geplant.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen minimale Risiken wie Infektionen, Schwellungen oder Nachblutungen. Durch präzise Planung und sorgfältige Durchführung halten wir diese so gering wie möglich.

Durch regelmässige Nachsorgetermine und Kontrollröntgenbilder stellen wir sicher, dass die Heilung optimal verläuft und keine erneute Zystenbildung auftritt.

Zahnanschlingungen aus kieferorthopädischen Gründen

Wenn bleibende Zähne nicht vollständig durchbrechen, kann eine Zahnanschlingung erforderlich sein. Hierbei wird der Zahn vorsichtig freigelegt und mit einem feinen Kettchen versehen. Dies ermöglicht dem Kieferorthopäden, den Zahn in die richtige Position zu bewegen.

Knochenaufbau für Implantate

Falls für ein Zahnimplantat nicht genügend Kieferknochen vorhanden ist, kann durch eine Knochenaugmentation oder einen Sinuslift das notwendige Knochenvolumen wiederhergestellt werden. In vielen Fällen kann der Knochenaufbau in der gleichen Sitzung wie die Implantation erfolgen.

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